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Kurzbiografie
Langbiografie
Romeo Wecks, geboren 1994 in Berlin, studierte Komposition an der Hochschule für Musik „Franz Liszt" Weimar bei Michael Obst, Ulrich Kreppein und Reinhard Wolschina. Sein Meisterklassenstudium bei Robert HP Platz an der Hochschule für Musik Würzburg schloss er 2023 mit magna cum laude ab. Ergänzend studierte er Ensembleleitung Neue Musik und erhielt Impulse im Bereich elektronischer Musik bei Annesley Black.
Wecks' Musik folgt keiner festgelegten Ästhetik, sondern entfaltet sich in offenen, assoziativen Klangräumen. Im Zentrum stehen Spannungsfelder zwischen Struktur und Auflösung, Konzentration und Weite. Serielle Verfahren, spektrale Ansätze und räumliche Konzeptionen treten in Beziehung zueinander; eigenentwickelte Tonsysteme schaffen eine hohe klangliche Transparenz und fein differenzierte Klangräume.
Seine Werke wurden bei Festivals wie den Weimarer Frühjahrstagen für Neue Musik, den Tagen Neuer Musik Würzburg, dem IMPULS Festival Sachsen-Anhalt und B-Classic (Belgien) aufgeführt. Zu seinen Auszeichnungen zählen der 1. Preis beim Sondershäuser Kompositionswettbewerb (2018 und 2021), der Joseph Reinl Preis (Wien 2018), der KWIDZYN Classical Music Award (Polen 2020) und der Kompositionspreis des Kammermusik! Festivals Würzburg (2022). Für 2024/25 wurde ihm ein Arbeitsstipendium am Künstlerhof Schreyahn verliehen.
Im Sommer 2025 nahm Romeo Wecks als einziger deutscher Teilnehmer am internationalen Gugak Workshop des National Gugak Center in Seoul teil — eine Begegnung mit traditioneller koreanischer Musik, die sein kompositorisches Denken erweitert hat und in aktuelle Werke einfließt.
Romeo Wecks lebt und arbeitet als freischaffender Komponist und Pianist in Weimar. Seit 2024 ist er ordentliches Mitglied der GEMA.